Leistungsstarke Infrarotemitter mit schrägwinkelbedampften Emissionsschichten

Dresdner Beiträge zur Sensorik 77

von Tobias Ott

 

TUDpress 2020. Ca. 23 x 16 cm, 117 S.

 

Die nicht-dispersive Infrarot- (NDIR-) Spektroskopie ist ein sehr genaues und wirtschaftliches Verfahren zur Messung der Zusammensetzung von Gasen. Dabei durchstrahlt die von einem Infrarotemitter erzeugte IR-Strahlung das zu

analysierende Gas, welches die Strahlung bei charakteristischen Wellenlängen absorbiert. Diese Absorption wird von einem in der Messstrecke platziertem IR-Sensor detektiert.

Die Leistungsfähigkeit solcher NDIR-Gasmessgeräte wird neben dem Detektor vor allem auch von den IR-Strahlungsquellen bestimmt. In der vorliegenden Arbeit wird eine neuartige Klasse von IR-Strahlern vorgestellt und deren Herstellung und Eigenschaften beschrieben. Sie beruhen auf Folien aus hochschmelzenden Metallen, die eine besondere Strukturierung des Heizleiters besitzen. Die hohe Strahlungseffizient wird durch speziell abgeschiedene, poröse Dünnschichten erreicht, die aus dem gleichen Material bestehen. Dies erlaubt extrem hohe Strahlertemperaturen, eine sehr gute Modulierbarkeit der IR-Emitter, ermöglicht eine exzellente Langzeitstabilität und vermeidet thermisch hervorgerufene Deformationen der Strahlerelemente.

 

ISBN: 978-3-95908-211-2

16,80 €

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