Arbeit am Widerspruch

"Terrorismus" in deutschen Romanen und Erzählungen (1837-1992)

 

Von Thomas Hoeps

Thelem 2001. Kartoniert, ca. 23 x 16 cm, 340 S.

 

Arbeiten zur Neueren deutschen Literatur ; 8

 

Die Studie liefert die erste fundierte und umfassende Gesamtdarstellung der Geschichte des Terrorismus-Stoffes in der deutschen Literatur. Auf eine Einführung in die Genese des deutschen Terrorismus und eine Skizze der Vorgeschichte des Stoffes (Kleist, Jean Paul, Eichendorff) folgen ausführliche Analysen zu Prosawerken über den individuellen Terror (S. Przybyszewski, R. Huch) und den Rechtsterrorismus der Weimarer Republik (J. Roth, E. von Salomon, E. Jünger). Das Hauptaugenmerk liegt dann auf der Literatur seit 1969. Über dreißig Romane und Erzählungen u.a. von H. M. Enzensberger, P.-P. Zahl, H. Böll, F. C. Delius, C. Geissler und R. Goetz werden hier behandelt und in eine Systematik eingebracht, die das Material nachvollziehbar kategorisiert, aber dennoch den Einzelanalysen genug Raum läßt. Ausgehend von einem Verständnis der Literatur als Medium des kulturellen Gedächtnisses stellt die Arbeit zugleich einen wichtigen Beitrag zur Geschichtsschreibung der Gegenwart dar.

Thomas Hoeps, geb. 1966, Studium der Germanistik und Informationswissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der TU Dresden, Promotion, mehrere Buchveröffentlichungen, lebt als freiberuflicher Literaturveranstalter und Schriftsteller in Krefeld.

 

ISBN 978-3-933592-24-0

35,00 €

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