Walter Schmitz: Rilke und das Judentum

Thelem 2027, Paperback, ca. 200 S.
inkl. farbiger Abbildungen

 

Das Judentum ist für Rainer Maria Rilke kein zentrales Thema gewesen, wohl aber eines, das ihm im Lauf seines Lebens immer wieder begegnete und dem er sich auch immer wieder zuwandte. Dabei vollzieht sich diese seine Begegnung mit dem Judentum in drei Dimensionen: Der sozialen, der religiösen und der nationalen. Im Prager Milieu der frühen Jahre Rilkes ist der Antisemitismus ausgeprägt. Und es bleiben seitdem Freundschaften und Gegnerschaften zu jüdisch-deutschen Frauen und Männern, aber auch die sog. ›Judenfrage‹ und der Alltags-Antisemitismus begleiten ihn. Es bleibt die Frage nach dem religiösen Sinn des Judentums; Rilke beantwortet sie aus seiner Ablehnung des Christentums heraus: Die jüdische ist für Rilke eine authentische Religion, und die – mögliche – Einheit von Religion und Volk fasziniert ihn. Das alles ist in einer Vielzahl von Texten niedergelegt: Von den erschreckenden frühen Christus-Visionen bis zu den späten Briefen an Ilse Blumenthal-Weiss.

 

 

Dies Buch macht mit den Facetten von Rilkes komplexem Verhältnis zu Juden und Judentum vertraut; und folgt dabei ausführlich den Texten des Autors selbst.

 

 

ISBN: 978–3–95908–763–6

 

Der Titel erscheint voraussichtlich im November 2026, bei der Bestellung handelt es sich um eine Vorbestellung, der Versand erfolgt nach Erscheinen automatisch.

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