Simulationsbasierte Bestimmung der Risstiefe in austenitischem Stahl unter Anwendung der induktiv angeregten Thermografie

Von Matthias Nöthen

Dresdner Beiträge zur zerstörungsfreien Prüftechnik; Bd. 4

 

TUDpress 2013. Kartoniert, 21,0 x 14,8 cm, XIV, 186 S., zahlr. s-w. Abb. u. Graf.

 

Die zunehmende Bedeutung der zerstörungsfreien Prüftechnik in der Industrie, sowie der Trend Simulationen noch vor Laborversuchen durchzuführen, wurde in dieser Arbeit aufgegriffen. Anhand der induktiv angeregten Thermografie wird basierend auf Simulationsergebnissen ein Algorithmus entwickelt, der die Bestimmung der Tiefe von senkrecht einlaufenden Oberflächenrissen ermöglicht. In diesem Buch wird für austenitische Knüppel die quantitative Risstiefenmessung vorgestellt. In dem beschriebenen Verfahren werden die Knüppel kurzzeitig induktiv erwärmt und die resultierende Temperaturverteilung an der Oberfläche des Bauteils mit einer Infrarotkamera aufgenommen. Es wird gezeigt, wie das inverse Problem durch Anwendung der Simulation auf den Prüfprozess die Risstiefe ermitteln kann. Mithilfe der Ergebnisse aus den Simulationen ist es möglich, einen charakteristischen Temperaturverlauf zur Bestimmung der Tiefe anzugeben.

Dr.-Ing. Matthias Nöthen. 1984 geboren in Bergisch-Gladbach, aufgewachsen in Köln und Dessau. Studium der Elektrotechnik an der TU-Dresden (2004–2009). Promotion am Fraunhofer IZFP Dresden/TU-Dresden (2009–2012). Seit 2012 in der Automobilindustrie tätig.

Diesen Titel haben wir am Freitag, 28. Juni 2013 in unseren Katalog aufgenommen.

 

ISBN: 978-3-944331-16-4

39,80 €

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